SV Weiler I – TSV Öschingen I    1:0 (1:0)

Ein Sonntagsschuss entscheidet das Spiel frühzeitig

Nach dem Blitztor von Daniel Pabst in der 2. Minute konnte niemand ahnen, dass dieser tolle Treffer in die rechte Dreiangel schon das Endergebnis bedeuten würde. Dieses Glückstor war nahezu unvermeidlich und es konnte keinem Abwehrspieler eine „Schuld“ zugewiesen werden, schon gar nicht unserem Torwart Jochen Schneider.

Es war das erwartet schwierige Match auf dem kleinen Spielfeld, so dass es für beide Teams keine großen Freiräume gab. Unser Team versuchte, vorzugsweise mit langen Bällen das Mittelfeld schnell zu überbrücken, aber die beste Abwehr der B-Liga 4 (nur 10 Gegentreffer in 17 Spielen) erlaubte uns nur wenige Möglichkeiten für Torschüsse. Zudem versuchten wir es zu oft, durch die Mitte durchzukommen. Sobald wir den Druck über die Außen forcierten, bekam die Weiler Abwehr auch ihre Probleme.

 

Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel geprägt von vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen, beide Teams konnten keinen Spielfluss entwickeln. Für einen Zeitraum von 20 Minuten hatten wir mehr Spielanteile, was bei den Fans Hoffnung auf ein Remis schürte. Eine Reihe von Eckbällen brachte aber auch keine richtig zwingende Torchance. In der Schlussphase der Partiesuchten die Gastgeber mit schnellen Kontern die Entscheidung. Einem Treffer aus klarer Abseitsposition verweigerte der Referee die Anerkennung, so dass es bei beim knappen 1:0-Sieg für Weiler blieb.

 

Insgesamt gesehen hätte unsere Mannschaft einen Punktgewinn verdient gehabt, aber die robuste und resolute Weiler Abwehr erlaubte uns keinen Torerfolg.

Mit dieser Niederlage haben wir uns leider aus dem Titelrennen so gut wie verabschiedet. Wir werden dennoch alles geben, um die letzten 3 Spiele erfolgreich zu bestehen, um damit die aus jetziger Sicht bestmögliche Platzierung zu erreichen. Auch ohne uns bleibt der Kampf um die Meisterschaft spannend . . .

 

TSV I:Jochen Schneider – Marc-Simon Sigmann (70. Fabian Herrmann), Max Hölz, Patrick Seif, Marcel Sulz – Lutz Bense, Janis Herppich (65. Dominik Padeffke), Sven Bihler, Dominic Mang (46. Malte Bense) – Wolf Baumann (70. Daniel Rein), Timo Brandt.